Montag, 21. September 2015

Rezension zu Selection- Die Elite

Infos

Titel: Selection- Die Elite
Autor: Kiera Cass
Verlag: Sauerländer Verlag
Erschienen: 17.02.14
Seitenanzahl: 384

Kurz zum Inhalt

Im Casting, bei dem es um den Prinzen Maxon geht, sind bereits 29 Mädchen ausgeschieden und America ist nun unter den letzten sechs Mädchen. Sie liebt Maxon, allerdings liebt sie auch ihren Exfreund  Aspen, der Wachmann im Schloss der Königsfamilie ist. Nachdem America Maxon von Halloween erzählt, beschließt Maxon ein Fest mit allen übriggebliebenen Mädchen und deren Familie zu feiern. Marlee allerdings, Americas beste Freundin, wird an diesem Abend dabei erwischt wie sie mit einem anderen Mann etwas anfängt. Daraufhin werden beide öffentlich ausgepeitscht. America ist verzweifelt und beginnt an Maxons Moralvorstellungen zu zweifeln.

Cover

Ich finde es sehr schön, doch im Vergleich zum ersten Cover finde ich dieses ein wenig schwächer. Trotzdem ist es ein super Blickfang und ich würde im Buchladen wahrscheinlich nicht daran vorbeilaufen.

 

Meine Meinung

Der Einstieg gelang mir wie beim ersten Buch gut und einfach, was vermutlich am Schreibstil liegt, denn der ist einfach und flüssig. Insgesamt liest sich das Buch sehr gut, auch wenn ich finde, dass der ganze Prozess des Castings künstlich in die Länge gezogen wurde. Mir ging auch das ständige hin und her, ob Aspen oder Maxon der bessere Ehemann sei ziemlich auf die Nerven. Eigentlich ist "ging mir auf die Nerven" eine Untertreibung, denn ich musste jedes Mal, wenn sie wegen einem der beiden anfing zu weinen das Buch entnervt weglegen. Dies ist auch der Grund warum ich America als einen schwächeren Charakter empfinde als vorher. Ich finde sie deshalb nicht mehr ganz so sympathisch und auch ein wenig naiv. Sie zeigt im gesamten Buch meiner Meinung nach nur ein einziges Mal Stärke. Denn bei der Vorstellung ihres Wohlfahrtsprojektes zeigt sie ausnahmsweise Mut und Stärke. Ansonsten ist sie einfach passiv. Auch die Rebellenangriffe fand ich auf Dauer nervend und ich hatte das Gefühl, dass es sonst nichts spannendes zu erzählen gab.

Fazit

"Selection- Die Elite" konnte mich leider nicht so überzeugen wie der erste Band. Ich finde der zweite Band hat sich einfach zu sehr gezogen und das ständige hin und her zwischen Maxon und Aspen hat dem Buch die Spannung geklaut. Außerdem hat America an charakterlicher Stärke verloren und ist mir zu passiv geworden. Die Idee des Buches ist toll, doch mir fehlte der Inhalt.
Von mir gibt es 3 von 5 Sternen!

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