Sonntag, 14. August 2016

[Rezension] Battle Island

Infos

Titel: Battle Island
Autor: Peter Freund
Verlag: cbj
Erschienen: 25.07.16
Seitenanzahl: 544

Kurz zum Inhalt

Als Louisa die Castings für die brandneue TV-Show »Battle Island« erfolgreich besteht, glaubt sie sich ihrem Ziel ein Stück näher: Mit dem Preisgeld die Therapie ihrer Mutter bezahlen und sie so vor dem sicheren Tod retten. Millionen von Zuschauern werden ihre Suche nach einem Schatz verfolgen, der auf einer von der Außenwelt abgeschnittenen Insel im Atlantik versteckt ist. Doch auch die anderen Kandidaten wollen an das Geld – dazu ist ihnen jedes Mittel recht, und so wird aus der Unterhaltungsshow bitterer Ernst ...

 

Meine Meinung

Der Klappentext erinnerte mich direkt an "Tribute von Panem", was aber echt nicht schlimm ist, denn ich bin ein großer Fan davon gewesen.

Was direkt auffällt: Der Schreibstil. Ich persönlich bin ein großer Fan von chronologisch geschriebenen Büchern, was ja auch normalerweise der Fall ist. "Battle Island" fängt mitten im Geschehen an. Man kennt weder die Hintergründe noch die Personen und ich fühlte mich schon irgendwie ins kalte Wasser geworfen. Außerdem verliert das Buch drastisch an Spannung, wenn es interessant wird, aber die Geschichte abgebrochen wird und direkt zu einem anderen Zeitpunkt gesprungen wird.
Das hat mich wirklich verwirrt und bei mir auch nicht so ein Suchtgefühl ausgelöst, sodass ich recht lange gebraucht habe, um in die Geschichte zu kommen. Ansonsten ist der Schreibstil aber angenehm gewesen, sodass ich gut der Story folgen konnte.

Die Protagonistin Lou war mir zu Anfang eigentlich ganz sympathisch. Sie ist zwar ein sehr sportliches Mädchen und recht intelligent, aber sonst durchschnittlich. Trotzdem gab es Situationen wo ich echt an ihr gezweifelt habe. Sie hat irgendwie sooo eine naive Art und Weise an den Tag gelegt, wo ich öfters nur den Kopf schütteln konnte.

Was mir besonders zu Anfang gefehlt hat, war Spannung. Ab einem bestimmten Punkt im Buch wird die Story wieder chronologisch erzählt, was ich zwar gut fand, aber dadurch, dass jeder Tag gleich ablief (Battle of the Day, Darling of the day, Sophie macht irgendwas böses) hat mir echt Spannung gefehlt. Erst ab dem letzten Drittel des Buches überschlugen sich die Ereignisse und das "Kinderbuch" wird plötzlich ein "Erwachsenenbuch". Das hat mir gut gefallen, denn ich fand, dass kaum etwas vorhersehbar war und somit wirklich alles möglich war.

Mir hat ein wenig die Schatzsuche gefehlt, die auf Grund von Intrigen in den Hintergrund gerückt ist. Außerdem fand ich es echt schlimm, dass es so Spitznamen wie Feuermuschi gab. Ich mag solche vulgären Ausdrücke in Büchern einfach nicht. Außerdem gab es viele Gemeinsamkeiten zu "Tribute von Panem", die wirklich auffällig waren. Sowas kann man meiner Meinung nach schon vermeiden.

Fazit

Das Buch konnte mich mangels fehlender Spannung leider erst im letzten Drittel überzeugen. Ab da wurde es aber ziemlich gut und ich kann euch dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr auf "Die Tribute von Panem" und "Die Schatzinsel" steht!
Von mir gibt es 3 von 5 Sternen!

Kommentare:

  1. Ich hatte mir so viel von diesem Buch erhofft, fand es aber absolut schreklich. Schade!

    Liebe Grüße,
    Svenja

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    1. Hey Svenja,
      ich fand es leider auch total gewöhnungsbedürftig und Spaß beim Lesen hatte ich leider auch nicht! :/

      Liebe Grüße
      Hanna

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