Freitag, 6. Januar 2017

[Rezension] Schmerzflimmern

Infos

Titel: Schmerzflimmern
Autor: Marc Kemper
Verlag: Books on Demand
Erschienen: 01.11.2016
Seitenanzahl: 176

Kurz zum Buch

Wir rennen unserem unvermeidbaren Ende entgegen. Manche schneller als andere, viele sogar mit offenen Armen. Doch wie würden wir uns wohl verhalten, wenn wir exakt voraussehen könnten, wann, wo und wie jeder einmal stirbt? Gregor, ein junger Rettungssanitäter, muss mit genau diesem Wissen leben. Allgegenwärtige Visionen skurrilster Todesszenarien lassen ihn zynisch und teilnahmslos durch das Leben gehen, ehe eine verblüffende Begegnung nicht nur seine Perspektive, sondern auch den Verlauf seines eigenen Lebens verändert... "Schmerzflimmern" ist eine lebensverneinende Mystery-Komödie, der es definitiv nicht an Sarkasmus und Wortwitz mangelt. Der Tod, als ultimative Unannehmlichkeit im sonst so tristen Tagesablauf, tritt dabei in all seinen Facetten auf - er amüsiert, erschreckt, verstört und animiert zum Blick in das eigene Innere.



Meine Meinung

Über das Cover müssen wir uns nicht streiten. Es ist gruselig und schockiert mich sogar ein wenig. ABER das Buch ist nicht anders, nur um einiges lustiger und zu 100 Prozent voll von schwarzem Humor, also genau nach meinem Geschmack!

Der Schreibstil ist super angenehm zu lesen und auch detailreich. Mich hat der Schreibstil und der Humor extrem an Stephen King und Markus Heitz erinnert und ich hatte echt Freude daran dieses Buch zu lesen, denn wie ihr sicher wisst, bin ich ein riesen Fan der beiden Autoren und die Mischung aus beidem hat mir wirklich gut gefallen.

Zu Anfang beginnt das Buch eher ruhig und es bildet sich erst nach und nach ein Spannungsbogen. Der schwarze Humor ist allgegenwärtig und ich musste einige Male schmunzeln. Man lernt zusammen mit Gregor rein durch eine Berührung verschiedene Menschen und deren Tode kennen und man fragt sich dauerhaft, warum Gregor diese schrecklichen Bilder sehen muss. Mit Elise, die er kennen lernt, trifft er erstmals eine Person, deren Tod er nicht sehen kann und das stellt ihn wie auch den Leser vor die Frage warum ist das so.
Durch einen seiner vorhergesehenen Tode kommt es zum Showdown, bei dem sich plötzlich alle verschiedenen Handlungsstränge verbinden und man als Leser endlich dahinter kommt, warum Gregor all diese Tode sehen kann.

Ich empfand Gregor gleich mit den ersten Seiten als einen sympathischen Charakter, wobei ich sagen muss, dass ich Elise fast noch spannender fand als ihn. Ihre kühlen, abgebrühten Handlungen fand ich sehr erfrischend, da sie im Vergleich zu den meistens Protagonisten, von denen ich sonst in anderen Büchern lese, einfach mal erfrischend anders ist. Trotzdem sind mir Gregor und Elise beide gleich stark ans Herz gewachsen und ich bin schon ein bisschen traurig, dass dieses Buch wohl ein abgeschlossener Roman ist.

Warum ich nur vier Sterne statt fünf vergebe? Weil ich die Geschichte ein klein wenig vorhersehbar fand. Ich hätte mir noch die ein oder andere überraschende Wendung gewünscht. Außerdem ist mir das Buch ein bisschen zu kurz gewesen, was aber ganz klar Geschmacksache ist ;)

Fazit

Wer auf schwarzen Humor steht, ist hier an der richtigen Adresse. Ich kann dieses Buch jedem Stephen King und Markus Heitz Fan nur wärmstens empfehlen und wer zufällig auf "Numbers" von Rachel Ward steht, sollte direkt in den Buchladen gehen und sich "Schmerzflimmern" besorgen. Von mir gibts ganz klar eine Kaufempfehlung!

Von mir gibts 4 von 5 Sternen!


Vielen Dank an Marc Kemper für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! 

Kommentare:

  1. Hey,
    Ich habe gerade deinen Blog entdeckt und er gefällt mir richtig gut. Ich habe deinen Blog auch gleich mal abonniert. :D Vielleicht hast du ja Lust auch bei mir mal vorbeizuschauen. Darüber würde ich mich sehr freuen. :)
    LG Benedikt von
    http://beneaboutbooks.blogspot.de/

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    1. Hey Benedikt,

      freut mich sehr, dass du mir folgst! Ich schaue auch gleich mal bei dir vorbei ;)

      Liebe Grüße
      Hanna

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